Wie kann eine Kuh das alles schaffen?
Die Initiative Lebenstiere unterstützt landwirtschaftliche Betriebe dabei, anders zu wirtschaften und ihre Höfe in Lebenshöfe umzuwandeln.
Fiona bekommt kein leistungssteigerndes Kraftfutter, weil hier nicht Leistung sondern das Individuum selbst zählt. Wenn man Fiona aber auch Kühe im Allgemeinen beobachtet, kann man feststellen, dass Rinder so eigensinnig, verspielt und verschmust sein können wie Hunde oder Katzen und man beginnt das eigene Konsumverhalten zu überdenken.
Auf Ackerflächen, die auf dem Hof früher dem Anbau von Futtermitteln dienten, wachsen jetzt Ackerfrüchte für Menschen.
Die Tieranzahl ist der zur Verfügung stehenden Fläche angepasst. Dadurch ist die Nitratkonzentration in Boden und Grundwasser wesentlich geringer, als es in den meisten Betrieben der modernen Landwirtschaft aktuell der Fall ist.
Warum eine Kuh-Patenschaft?
Fiona ist eine Lebenskuh, wohnte auf Diebels Ranch einem biologisch geführten Lebenshof und gehört zum Verein Initiative Lebenstiere e.V.
Fiona ist ein weißblauer Belgier-Mix und stand schon beim Schlachthändler. Weißblaue Belgier haben einen Gendefekt, der dafür sorgt, dass Muskeln ungehemmt wachsen. In Milchbetrieben werden sie oft eingekreuzt, um kräftigere Kälber zu erhalten. Bei den Kreuzungen ist das Muskelwachstum zwar auch ausgeprägter, der Gendefekt wird allerdings nicht vererbt. Die Kälber sind trotzdem oft zu groß für eine normale Geburt und werden oft mit Kaiserschnitt auf die Welt geholt.
Die Finanzierung und Unterstützung von Fiona erfolgt auch durch eine Tierpatenschaft, wie unserer, um sicherzustellen, dass gerettete Tiere nicht nur vor der Tötung bewahrt werden, sondern auch eine möglichst hohe Lebensqualität erhalten können.
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